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Interessengemeinschaft Rechtsschutz für Pfarrerinnen und Pfarrer und Gewaltenteilung in der Kirche


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Wider Kirchenraub und Kläffer

Wider Kirchenraub und Kläffer
Luthers Ablehnung einer Zwangsversetzung von Pfarrern
Hans-Eberhard Dietrich, Pfarrer, Stuttgart
aus: Deutsches Pfarrerblatt 10/2008


Kirchenraub nannte es Luther, wenn eine Gemeinde, ein Stadtrat oder wer sonst das Recht der Pfarrstellenbesetzung innehatte, einen Pfarrer von seiner Stelle vertrieb.
Kläffer, im Mittelalter gebraucht für einen Schwätzer oder auch Verleumder, nannte Joachim Mörlin, ein getreuer Schüler Luthers, die Menschen in der Gemeinde, die dabei halfen, einen Geistlichen seiner Stelle zu berauben, obwohl er treu das reine Evangelium predigte.
Es gab für die beiden Reformatoren nur einen Grund, einem Pfarrer das Amt zu entziehen: wenn er falscher Lehre überführt wurde oder einen unsittlichen Lebenswandel führte.
Mörlin und Luther sollen in diesem Beitrag daraufhin befragt werden, warum sie sich so strikt gegen eine Versetzung aussprechen. Wenn es letztlich um die rechte Lehre und Verkündigung geht, ist es dann nicht gleich-gültig, welche Person das Evangelium predigt, muss dann der Inhaber des Amtes nicht jederzeit auswechselbar sein, wenn es Gemeinde oder Kirchenleitung für opportun halten?

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